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Good Hope-Kalomo, Zambia e.V. ist ein gemeinnütziger Verein.

Zweck des Vereins ist es die Arbeit von:

1. Good Hope Christian Basic School (GHS)
2. Twin Fountain Agricultural Training Institute (ATI)

zu unterstützen.

Eine gute Ausbildung der Menschen ist essenziell für die Entwicklung eines Landes und der Region. Um die Nachhaltigkeit zu garantieren haben sich Ruth, Christiane, Heinz und Klaus Müller die Arbeit vor Ort zur Lebensaufgabe gemacht. Darüber hinaus wird den Menschen vor Ort in Tat und Wort die Gute Nachricht von Jesus Christus weitergegeben.

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh. 3, 16)

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Mai 2019

Dear friends,

Since the 8th of May we are back from our visits in Germany and Switzerland. We had a wonderful time visiting friends and received much encouragement. To take a boat ride down the Elbe river from Königstein to Pirna with our two grandchildren was certainly one of the highlights of our trip. During the first week in Germany, Christiane had some appointments with a cardiologist. Several ECG’s and other tests later, the doctor found no constrictions in her arteries that would have required a stint or other operation. She will continue with the meds, which the doctor here in Zambia had prescribed already. After some time another check-up may be useful.

Toward the end of our trip we spent a few days in Switzerland. Amadeus and his friend Daniel from Zürich had been working on a new web site for the Good Hope work here. However this site is not activated yet because it still requires some sorting, translations etc. to make it complete. This project has been in the making for a while but Amadeus and Daniel are so busy in their jobs that they just do not have the time regularly attend to our web site. So now Michael Fischer and Michael Friederici, both living in the Rhein-Main metropolitan area will work on completing this task and we hope to finish and activate the new web site in a few weeks time. I think Daniel and Amadeus have done a superb job which I am sure you will like once you see it. New Wells In our Nov 2018 news letter I wrote about the new wells we had been drilling. The pipes and pumps for that arrived just a day after we left for Germany in early April. Our employees here have done a good job in preparing the installations. So now we were busy from May 8 to May 17 to get the first of those two wells connected. It was quite a lot of work, laying down about half a mile of piping, installing the electricity to the well houses and then finally putting pumps down the wells about 240 feet deep.

This is simply wonderful because we will really need this water the next few months. This is a great gift for which we are truly thankful: fresh clean water.

The first test pumping. This amounts to about 2000 gallons per hr While in Germany during April, we did receive some more rain here, but the total for the season is still very low. This rain certainly was far too late for the corn ( or as we call it here: maize ) but it was good for the grazing. The water situation will be on our mind for the rest of the year. Zambias electricity comes from hydro-power stations along the Zambezi and Kafue rivers. After a normal rainy season the peak water level is usually reached toward the end of April. However this year the water levels have been dropping already in March. There has not been an official announcement yet, but we expect the electricity to be rationed with periodic load-shedding beginning in June or July. So our three wells which operate with solar power will really come in handy this year. Although the solar technology has given us some head aches the last three years, I think that by now we have over come some of those growing pains and it will work reliably this year.

For today we sent our greetings
Yours Klaus and Christiane Müller

März 2019

Liebe Freunde,

Anfragen wegen Wetter

In den letzten Wochen kamen mehrere Anfragen wegen des Wetters hier. Vor drei Wochen hatten wir gehofft, dass der tropische Sturm, der in Mozambik große Verwüstungen brachte, wenigstens einen Ausläufer bis zu uns schicken würde. Dem war leider nicht so, es ist weiterhin heiß und trocken. Wir haben in dieser„Regenzeit“ nur halb so viel (370 mm) Regen bekommen wie normal. Landesweit wird die Maisernte nur auf etwa 25% der Vorjahresernte geschätzt. Es gibt zwar noch etwas eingelagerten Mais vom Vorjahr, doch das wird nicht reichen, da Mais das wichtigste Grundnahrungsmittel ist. Unsere eigene Wassersituation ist zwar zur Zeit sehr angespannt, aber die Pumpen und Wasserleitungen für die neuen Brunnen werden demnächst hier ankommen und so sind wir zuversichtlich, dass wir in kürze unsere Gemüseproduktion wieder in vollem Umfang weiterführen können. Da der größte Teil unseres Landes als Weide für Rinder genutzt wird, haben wir auch eine Reihe kleiner Erddämme auf der Farm, wo die Rinder die meiste Zeit des Jahres Wasser trinken.Dieses Jahr sind alle Dämme jetzt schon trocken. Das bedeutet, dass die Rinder die nächsten acht oder neun Monate Brunnenwasser trinken werden. Dank der neuen Brunnen wird das aber kein Problem sein.Schlechter sieht es da schon bei den großen Dämmen wie dem Karibastausee aus, denn dort kommt unser Strom her und wenn die Wasserstände zu niedrig werden, können wir im Laufe dieses Jahres wieder mit regelmäßigen Stromunterbrechungen rechnen.

Grundschule

Die Regierung ist so pleite, dass den Schulen nicht einmal Papier zur Verfügung gestellt wird für die Trimesterabschlußtests. Da sollen nun die Eltern Geld zahlen, damit die Schulen Papier kaufen können für diese Examen. Zambia bekam vor einigen Jahren die Auslandsschulden erlassen. Inzwischen schulden wir wieder etwa 10 Milliarden Dollar und man fragt sich natürlich was wurde mit dem Geld gemacht. Irgendwelche nachhaltigen Entwicklungsprojekte sind jedenfalls nicht erkennbar.Wo sollen nun die ärmsten der Leute, deren Maisernte fast total ausfällt, Geld finden für Papier, damit ihre Kinder die Schularbeiten schreiben können? An unserer Schule ist das kein Problem, da wir mit umgerechnet Euro 50 dieses Papierknappheitsproblem für unsere Schulkinder lösen können.

Landwirtschaftsschule

Die andauernde Dürre und Hitze sind sozusagen eine gute Herausforderung, um zu lernen mit solchen klimatischen Bedingungen zu arbeiten. Unsere Studenten sind natürlich etwas am Jammern, aber der Vorteil ist, dass wir bei diesem Wetter praktisch keine Schädlinge und Krankheiten am Gemüse haben. Wenn man in der Früh gießt und Mulch den Boden bedeckt, kommt man mit weniger Wasser aus. Regen ist natürlich in mancher Hinsicht besser als Bewässerung aus einem Brunnen, aber wenn der Regen wegbleibt, müssen wir uns eben entsprechend umstellen.

Deutschlandreise

Christiane und ich werden am 4. April nach Deutschland abreisen und werden dort zunächst Arzttermine wahrnehmen, besonders wegen Christianes Herzproblemen. Wir haben deshalb auch noch keine festen Reise oder Besuchsprogramme festgelegt, hoffen aber doch wenigstens Freunde in Frankfurt,Wiesbaden, Gießen, Berlin und Bern zu besuchen. Dazwischen vielleicht auch noch einpaar andere Kurzbesuche. Wir werden uns dann bei euch melden. Wir freuen uns wie jedes Jahr und sehen schon die Bilder der ersten Frühlingsblumen im Garten unserer Tochter Stefanie.

Für heute senden wir herzliche Grüße
Eure Klaus und Christiane

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