August 2018

Liebe Geschwister,

Seit etwa drei Wochen bin ich wieder zu Hause. Drei sehr schöne Wochen, da Stefanie mit ihren Kindern und Michael schon hier waren, zu dem lange geplanten Familientreffen. Für die beiden war es vor allem die Wiete des Landes und die Ruhe, die sie genossen. Für die Enkel, 7 Jahre und 15 Monate, war es natürlich ein Abenteuer. Die vielen Tiere, von Hühnern bis zu Elefanten, die Wasserfälle der viele Platz, das andere Essen. Freja hat sich sogar an einen Krokodil Pizza gewagt, eine gute Kombination des Bekannten und Exotischen. Sie ist eher vorsichtig im ausprobieren von unbekanntem Essen, aber das hat sie doch genug fasziniert, dass sie das probieren wollte. es war ein gelungenes Wagnis. Ab heute (14.08.) ist Freja wieder in der Schule und ich würde zu gerne lauschen was sie ihren Freuden so alles erzählt. Auch Michael ist inzwischen wieder in Deutschland und an seiner Arbeit.

Da ich nun zwischen Ende März und Mitte Juli insgesamt 12 Wochen abwesend war, fragen mich Freunde wie hier die Dinge gelaufen sind. Ich kann nur gutes über die Mitarbeiter berichten, die sich gut eingesetzt haben, es gab keinerlei großartigen Probleme zu lösen bei meiner Rückkehr. Ich bin froh und dankbar, dass ich mir da keine Sorgen zu machen brauchte. Unsere beiden Gemeindeältesten sind da auch eine große Hilfe, da sie aufpassen, wo sich Probleme entwickeln und sie kümmern sich dann drum, z.B. haben wir eine Familie wo der Mann manchmal viel zu viel trinkt und obwohl sie keine Gemeindeglieder sind, haben George und Davison den Man „zu sich zitiert“, um ihm zu helfen sein Problem zu lösen.

Christiane hat in meiner Abwesenheit gut auf Haus und Hof aufgepasst. Ab dem 30. Juni waren dann auch Familie Pietsch aus Chemnitz hier. Sie haben, wie bei ihren beiden früheren Besuchen vor allem die Arbeit an der Grundschule unterstützt, mit Seminaren für die Lehrer, mit neuem Unterrichtsmaterial einfach mit viel Interesse an den Schulkindern.

Bei meiner Rückkehr am 20 Juli waren sie gerade noch ein paar Tage hier, bevor sie dann zu einem wohlverdienten Urlaub ab die Küste Südafrikas weitergereist sind.

Jetzt kehre ich zu einem mehr oder weniger normalen Arbeitsalltag zurück. Es geht mir gut, jeden Tag etwas besser. Ich bin nach der Operation noch etwas „behindert“ durch eine Blaseninkontinenz, aber sonst fühle ich mich gesund. Mit regelmäßiger Gymnastik hoffe ich auch das zu korrigieren. Von gleich betroffenen Freunden höre ich, dass das vor allem Geduld braucht. Da ich von Natur aus nicht der geduldigste Mensch bin, weiß Gott sicherlich, warum ich mich jetzt besonders in Geduld üben muss.

Zur Zeit sind hier Schulferien. Ich werde aber demnächst dann wieder ausführlicher über die verschiedenen Tätigkeiten hier berichten.

Bis dann wünsche ich Euch Gottes Schutz und Segen. Möge sein Friede und seine Freunde Euch jeden Tag erfüllen.

Herzlichst Euer Klaus

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